Bilder Online Komprimieren

Komprimieren Sie JPG, PNG, SVG oder GIF Bilder bei bester Qualität.

Was ist Bildkomprimierung?

Bei der Bildkomprimierung wird die Datenmenge verringert, die zum Speichern oder Versenden eines Bildes nötig ist. Verlustbehaftete Formate wie JPEG und WebP verwerfen gezielt jene Details, die dem Auge am wenigsten auffallen – die Datei schrumpft, die Pixel verändern sich dabei jedoch. PNG wird standardmäßig verlustfrei komprimiert; dieses Tool verkleinert PNGs, indem es die Farbpalette auf die tatsächlich verwendeten Farben reduziert und das Ergebnis dabei laufend visuell prüft. Das Ziel ist nicht die kleinstmögliche Datei, sondern die kleinste Datei, die dort noch gut aussieht, wo sie betrachtet wird – ein 200 Pixel breites Vorschaubild und ein bildschirmfüllendes Titelfoto stellen sehr unterschiedliche Anforderungen.

Warum Bilder komprimieren?

Fotos direkt aus dem Smartphone oder der Kamera sind regelmäßig 4–12 MB groß – weit mehr, als eine Webseite, ein E-Mail-Anhang oder ein Marktplatz-Inserat benötigt. Wer das auf einige hundert Kilobyte drückt, verkürzt die Ladezeit, senkt die Bandbreitenkosten und bringt Dateien an Upload-Grenzen vorbei, an denen sie sonst abgewiesen würden. Da Google den Largest Contentful Paint bei echten Seitenaufrufen misst, ist ein überdimensioniertes Titelbild häufig der größte einzelne Bremsklotz für die Core Web Vitals einer Seite.

Largest Contentful Paint auf bildlastigen Seiten senken
Grenzwerte für E-Mail-Anhänge und Uploads einhalten
Speicher- und Bandbreitenkosten reduzieren
Mobile Besucher mit langsamer Verbindung halten

So komprimieren Sie Bilder

Komprimieren ist Ermessenssache und kein einzelner Knopfdruck. Gehen Sie immer von der Originaldatei aus und prüfen Sie das Ergebnis in der Größe, in der es später tatsächlich zu sehen ist.

1

Laden Sie Ihr Bild per Drag-and-drop hoch oder klicken Sie, um es auszuwählen

2

Stellen Sie den Qualitätsregler ein und vergleichen Sie die Vorschau bei 100 % – Gesichter, kleine Schrift, Haare und kontrastreiche Kanten zeigen Artefakte zuerst

3

Behalten Sie für die intelligente Komprimierung das Originalformat bei oder konvertieren Sie nach WebP oder JPEG, wenn das Ziel es unterstützt

4

Klicken Sie auf Anwenden, laden Sie die Datei herunter und prüfen Sie, ob sie sich in der Zielanwendung korrekt öffnen lässt

Häufig gestellte Fragen

Bei JPEG und WebP ja – ein Teil der Details geht unwiderruflich verloren, bei moderaten Einstellungen ist der Unterschied in normaler Betrachtungsgröße jedoch meist nicht zu erkennen. Die PNG-Komprimierung arbeitet hier über eine Reduzierung der Farbpalette und nicht über eine Weichzeichnung, sodass flächige Grafiken und Screenshots scharf bleiben. Verschieben Sie den Qualitätsregler und vergleichen Sie die Vorschau bei 100 %, bevor Sie sich festlegen; ab wann der Qualitätsverlust sichtbar wird, hängt stark vom jeweiligen Bild ab.
WebP liefert bei vergleichbarer Qualität die kleinste Datei und funktioniert in allen aktuellen Browsern – für Websites also die naheliegende Wahl. JPEG ist die sichere Variante, wenn die Datei mit älterer Software geöffnet wird oder ein Upload-Formular unbekannte Dateiendungen ablehnt. Für Logos, Screenshots und alles mit Transparenz bleiben Sie bei PNG: Bei einer Umwandlung in JPEG werden die transparenten Bereiche mit einer Volltonfarbe gefüllt.
Vermutlich war die Datei bereits optimiert. Bilder, die aus einem CMS, einer Social-Media-Plattform oder einem vorherigen Komprimierungsdurchgang stammen, enthalten kaum noch Einsparpotenzial; ein weiteres Herunterdrehen des Qualitätsreglers erzeugt dann vor allem Artefakte, statt Bytes zu sparen. Wenn Sie eine deutlich kleinere Datei brauchen, verringern Sie zuerst die Pixelmaße – ein 4000 Pixel breites Foto auf die tatsächlich angezeigten 1200 Pixel zu skalieren, bringt weit mehr als jede Qualitätseinstellung.
Fast immer, sofern Sie die endgültige Anzeigegröße kennen. Ein Browser, der ein Bild 800 Pixel breit darstellt, gewinnt nichts dadurch, 4000 Pixel herunterzuladen – und diese zusätzlichen Pixel zu kodieren ist reine Verschwendung. Skalieren Sie also zuerst auf die vorgesehenen Maße und komprimieren Sie anschließend die verkleinerte Kopie. Bewahren Sie das Original in voller Auflösung auf, falls das Bild später gedruckt oder herangezoomt werden soll.
Ja. Laden Sie mehrere Dateien hoch, dieselben Einstellungen werden auf alle angewendet, und laden Sie das Ergebnis anschließend einzeln oder als ZIP herunter. Stapelverarbeitung funktioniert am besten bei Bildern ähnlicher Art – eine für Fotos abgestimmte Qualitätsstufe kann für Screenshots oder Strichzeichnungen zu aggressiv sein, diese sollten Sie daher besser in einem eigenen Durchgang bearbeiten.
Beim erneuten Kodieren eines Bildes gehen in der Regel die meisten eingebetteten Metadaten verloren, darunter Kameraeinstellungen und GPS-Koordinaten. Beim Veröffentlichen von Fotos ist das ein willkommener Nebeneffekt, ein verlässliches Datenschutzwerkzeug ist es allerdings nicht: Was im Bild selbst zu sehen ist – ein Gesicht, ein Kennzeichen, ein Bildschirm oder ein Dokument im Bildausschnitt –, bleibt erhalten. Nutzen Sie dafür das Mosaik- oder das Gesichtsunschärfe-Tool.
Sie können Bilder mit bis zu 50MB hochladen. Bei unoptimierten Kamerafotos und Screenshots sind Einsparungen von 60–90 % üblich; bei bereits komprimierten Dateien fällt der Gewinn deutlich geringer aus. Sehr große Dateien brauchen länger, weil die gesamte Verarbeitung auf Ihrem eigenen Gerät stattfindet.
Nein. Die Komprimierung läuft vollständig in Ihrem Browser über den Prozessor Ihres eigenen Geräts, die Bilddaten verlassen Ihren Computer oder Ihr Smartphone also nie. Das Tool funktioniert deshalb nach dem Laden auch offline, und vertrauliches Material – medizinische Aufnahmen, Verträge, unveröffentlichte Produktfotos – wird zu keinem Zeitpunkt über das Netz übertragen.

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